Goodbuy Homeoffice!

Coworking Spaces sind ein Mittel gegen das „mir fällt die Decke auf den Kopf“-Gefühl. Sie entstehen momentan in vielen Städten. Manche dümpeln so vor sich hin, manche sind ausgebucht.

Lange Jahre war es modern, sich aus dem Großraumbüro in das Homeoffice zurück zu ziehen. Nun ist der Trend gegenteilig: Warum allein sitzen? Aus dieser Idee entstanden die ersten Coworking Spaces. Das Team vom MAX4 Coworking Space in Mainz-Weisenau ist im Januar 2013 mit einem 180 Quadratmeter großen, hellen Gemeinschaftsbüro mit Ausblick ins Grüne, drei Teambüros, zwei Besprechungsräumen, einer professionellen Büroinfrastruktur sowie genügend Parkplätzen gestartet.

In den letzten Monaten hat sich im MAX4 einiges getan. Zeit für einen Rückblick

Die stärkste Gruppe der MAX4-Coworker waren bisher Unternehmensgründer. Aber auch gestandene Freiberufler aus den Bereichen IT, Konstruktion, Marketing, Coaching, Training und Büroadministration nutzen unser Gemeinschaftsbüro regelmäßig.

Was bewegt Selbständige und Freiberufler dazu, das eingerichtete bequeme und vermeintlich kostenlose Büro zuhause zu verlassen und in ein großes Gemeinschaftsbüro zu gehen, um in Umgebung „fremder“ Leute zu arbeiten? Auf den ersten Blick denkt man sicher, dass Ablenkungen oder störende Geräusche das konzentrierte Arbeiten verhindern. Wir haben dazu unsere Coworker gefragt und interessante Antworten erhalten.

„Nein“ sagt Bernd S. explizit, “Das Arbeiten hier ist für mich effizienter als zuhause. Es gibt mir abends das Gefühl wirklich gearbeitet zu haben, ohne durch die Ablenkungen zuhause heraus gerissen worden zu sein.

Coworker 2013

Unsere Coworker Christopher und Torben

Das ist ein großer Vorteil, wenn der Abgabetermin für meine Konstruktionsarbeit näher rückt und ich mich voll auf meine Arbeit konzentrieren muss.“

Coworker Christopher P. und Torben M. bemerken nur, dass es einfach ein gutes Konzept ist, um sich mit Gleichgesinnten in Ruhe Gedanken zu machen. Er hat sich mit seinem Geschäftspartner für 2 Monate hierher zurückgezogen, um ungestört an der Konzeptentwicklung eines neuen „In“-Getränkes zu arbeiten.

Susanne L. bezeichnet das Gemeinschaftsbüro als ihre „Basisstation“. „Wenn ich in verschiedenen Projekten vor Ort zu tun habe, kehre ich immer wieder hierher zurück und sortiere mich neu.“

Michaela M., die mobile Sekretärin erwähnt, dass sie im MAX4 viel mehr Platz hat, der ihr zuhause am Küchentisch einfach fehlt. Außerdem profitiere sie von der guten technischen Ausstattung, insbesondere vom Farbkopierer. Selbst ihre Akquiseanrufe erledigt sie jetzt oft von hier, da ein Besprechungsraum dafür meist zur Verfügung steht. „Auch das Plaudern und Austauschen zwischendurch kommt nicht zu kurz, es findet sich immer jemand in der Kaffeeküche. Aber auch Inge Engdahl vom MAX4 Team hat immer ein offenes Ohr für uns Coworker.“

Es gab natürlich auch kritische Stimmen. Holger S. suchte für seine Vertriebstätigkeiten ein neues Büro. Da er überwiegend einen Arbeitsplatz zum telefonieren braucht und unser Gemeinschaftsbüro eine ruhige Umgebung bietet, konnten wir ihm nur ein Business-Center mit Einzelbüros empfehlen.

Wir sind alle sehr gespannt, wie sich die Entwicklung des Gemeinschaftsbüros im MAX4 weiterhin gestaltet. Auf jeden Fall die neue Arbeitsform der Coworking Spaces bieten für viele schon eine richtige Option geworden.

Viele Grüße
Ingeborg Engdahl

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